Recherche Klärwerk – Gespräch mit Prof. Benny Selle

Wann: 08.01.2021 16:15-16:45

Wo: Telefonsprechstunde 030/45045456

Wem: Prof. Dr. Benny Selle Professor für Hydrologie und Gewässerschutz Fachbereich Bauingenieur- und Geoinformationswesen Beuth Hochschule für Technik Berlin

Luxemburger Str. 10
13353 Berlin
Telefon: +49 30 4504 5456
E-Mail: bselle(at)beuth-hochschule.de https://prof.beuth-hochschule.de/selle/ https://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1660

Vorbereitete Themen/Fragen:

  1. Klärwerk Kategorie 4 – > Auswirkungen auf Umwelt und Bevölkerung in der näheren Umgebung. (Gerüche, Lärm, Schmutz…)
  2. Einleitung in die Müggelspree welche den Müggelsee speist, und damit zur Trinkwasser Gewinnung für Berlin genutzt wird. (Trinkwasserschutzzone II)… Welche Auswirkungen wird das ohnehin schon Landwirtschaftliche belastete Wasser der Müggelspree haben? Wasser aus einem Klärwerk wird nicht Belastungsfrei sein.
  3. Kann solch ein Beschluss abgewendet werden und der Industrie (z.B. Tesla) welche den Hauptanteil des zu reinigenden Abwassers hat, aufzudrücken (auf Firmengelände) und somit z.B. sein Abwasser selber reinigen muss und selbst wieder nutzt. (eigener Kreislauf)
  4. Es müssten weitere Waldflächen gerodet werden oder es findet eine Enteignung bei nicht verkaufen von Privatflächen statt.

Antworten, Resultate und Vorschläge:

Es gibt Abwasserverordnungen die bestimmte Vorgaben und Grenzwerte definieren.

Herr Selle schlägt vor sich ans Landesamt für Umwelt (wahrscheinlich in Groß Glienicke) zu wenden und sie auf mögliche Probleme hinzuweisen. z.B. Reinigung von Abwässern wie von Lacken, Batteriesäuren, Schwermetalle und Lösungsmittel etc.
Dort dann auch gleich anmerken, dass es vielleicht einen Mehrwert hat, wenn Tesla als Hauptabwasserproduzent seine Abwässer selbst reinigt und so einen eigenen Kreislauf schafft.

Des Weiteren drängen, das eine Genehmigung nur mit Auflagen erteilt wird. Vorgaben/Auflagen könnten sein:

– regelmäßige Kontrollen des rückgeführten Wassers in die Müggelspree, Grenzwerte anheben.

Wir sollte auch draufhinweisen das die Spree schon die letzten Jahre immer mehr durch Landwirtschaft und den anderen Klärwerken oberhalb belastet ist und alles zusammen den Müggelsee speist. Daher ist es wichtig zu betonen, dass es sich bei der Müggelspree um ein schützenswertes Gewässer handelt. Der Müggelsee ist schließlich das Trinkwasserreservoir für Berlin und Umgebung.

Es ist heutzutage möglich das Abwasser (auch Industrieabwässer) nahezu 100% zu reinigen. Es ist zwar teurer in der Anschaffung aber um das wohl der Bevölkerung zu wahren, sollte es bei solch ein groß Projekt wie Tesla nicht auf ein, zwei Millionen € mehr ankommen.

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