Erstes Kinderfest – Ein voller Erfolg

90 Erwachsene und noch mehr Kinder trafen sich am Samstag auf unserem Fußballplatz. Das erste Freienbrinker Kinderfest, war ein wahrer Erfolg. Es gab mehr als 12 Stationrn, welche die Kinder entdecken konnten.

Das Higlight war wahrlich die Humpfburg, danke an die Organisatoren. Danke auch an die zahlreichen Spender*innen von Preisen, u.a. das Eltern Kind Zentrum und Ingo Noack als Grillmeister.

Danke an alle helfende Hände, Kuchenbäcker, Preisorganisatoren, Stationsbeauftragten und Stempelkönige.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Offener Brief an Minister Vogel und den WSE – Wir fordern Mitsprache!

Sehr geehrter Herr Minister Vogel, sehr geehrte Damen und Herren des WSE,

wiederholt wurden die Bürger*innen Grünheides mit der Aussage konfrontiert, dass eine Wasseraufbereitungsanlage (Klärwerk) im Gemeindegebiet errichtet werden soll. Dieses Industrieklärwerk ist hauptsächlich für die Abwässer von Tesla erforderlich, da dieses Unternehmen nicht die Innovationskraft wie andere Autobauer besitzt einen geschlossenen Wasserkreislauf zu etablieren.

Mittlerweile wurden die Ausschreibungsunterlagen veröffentlicht. Trotz wiederholter Nachfragen (bei ALUK, WSE, obere und untere Wasserbehörde, Gemeindevertreter*innen) erhielten wir ein dreiviertel Jahr keine Informationen zum vorgesehenen Standort. Da unabhängig von der Tesla-Ansiedlung mittelfristig ein Klärwerk nötig ist, obwohl es wesentlich kleiner ausfallen würde, bringen wir unsere Kenntnisse der lokalen Situation ein und schlagen Ihnen und Ihren Mitarbeitern der Fachabteilung folgenden Standort vor:

Fläche Nahe Hangelsberger Kreisel L38/L23 angrenzend an das Umspannwerk und außerhalb des Wasserschutzgebietes

Dieser Standort hat folgende Vorteile:

  • Die Entfernung zu Tesla ist sehr gering. Durch die geringe Distanz verringert sich die Gefahr von Schäden an der Abwasserleitung und des Austritts von schadstoffbelastetem Abwasser.
  • Das Klärwerk fügt sich in die Industriefläche Tesla-Umspannwerk-GVZ ein. Eine Zersiedlung an einem anderen Standort entfällt damit.
  • Der Standort ist weit von Siedlungsflächen entfernt. Die Möglichkeit der Geruchsbelästigung wird dadurch deutlich verringert.
  • Andere Flächen werden durch die Nähe zum Klärwerk nicht abgewertet und in der Nutzung eingeschränkt.
  • Der Klärschlamm kann über die L38 und die A10 zur Verbrennungsanlage transportiert werden. Siedlungen müssen bis zur A10 nicht durchfahren werden.
  • Die Fläche ist Eigentum des Landesforstes.

Gern stehen wir für Gespräche zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre zeitnahe Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

IG Freienbrink            Verein für Natur und Landschaft Brandenburg e.V.              

4. Juni 2021

Email an unsere Gemeindevertreter*innen

Sehr geehrter Herr Christiani, liebe Gemeindevertreter*innen,

wir, die IG Freienbrink, sprechen uns, auch im Namen weiterer Anwohner*innen, GEGEN die Umwidmung des Bebauungsplan Nr. 01/1 „Wohnanlage Freienbrink-Nord“, sowie die Entbehrlichkeit des Flurstücks F 1, FS 587, Blatt 819, Dorfstraße, 1107 m² aus.

Dafür geben wir folgende Begründung ab und haben einige offene Fragen:

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  1. Bevor an anderer Stelle Flächen aus dem Außenbereich und dem LSG für Wohnen entnommen werden, sollen hier mögliche Wohnflächen mitten im Ort umgewandelt werden? Das ergibt keinen Sinn.
  2. Laut Definition wäre es dann möglich, eine Tankstelle in unserem Ort zu errichten! Dagegen sprechen wir uns aus.
  3. Weiterhin wäre es dann möglich weitere Gewerbe anzusiedeln, wie auch bei einer Tankstelle, wird unser Ort dann Schritt für Schritt zum Mischgebiet. Dagegen sprechen wir uns aus!
  4. Beherbergungsbetriebe können ebenfalls entstehen. „Nicht störende“ Handwerksbetriebe bzw. Gewerbebetriebe sind sehr vage Formulierungen und immer strittig. Mit der ehem. Brotbüchse (Gagu-Group) existiert jetzt schon ein Beherbergungsbetrieb. Solch ein Gewerbe wird Ende des Jahres in unseren Ort kommen – mit bereits geplanten acht Einheiten. Ein zusätzlicher Betrieb für Beherbergung würde, durch ständig wechselnden Besucherverkehr, jeden Dorfcharakter zerstören. Hinzu käme die Verkehrsbelastung. Dagegen sprechen wir uns aus!
  5. Die Aussage, dass es dann attraktiver wird, hier ein Wohngebiet zu erschließen, ist unwahrscheinlich. Die Attraktivität ist bereits durch die Ansiedlung von Tesla gegeben. Es ist ein Deckmantel noch mehr Industrie und Gewerbe in unseren Wohnort zu bringen. Dagegen sprechen wir uns aus!
  6. GVZ und Wohnanlage sind aktuell räumlich (durch Wald) getrennt – wenn innerhalb der Wohnanlage andere Nutzung entsteht, verschlechtert sich die Situation für die jetzigen Bewohner*innen. Es ist von Konfliktreduzierung gesprochen worden, wo keinerlei Konflikte bestehen. Hier wird durch die Umwidmung erst Konfliktpotenzial geschaffen!

Unsere Fragen dazu:

  • Gibt es bereits Pläne von Gewerbe sich hier anzusiedeln?
  • Wenn ja, welche sind das?
  • Was ist mit Konfliktreduzierung gemeint? Welcher Konflikt?
  • Warum sollte es attraktiver sein, Wohnungen in einem allgemeinen Wohngebiet anzusiedeln als in einem reinen Wohngebiet? Es geht schließlich um Wohnraumschaffen, oder?

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  1. Die Entbehrlichkeit des Flurstücks wurde im OB nicht thematisiert, es wurde lediglich gefordert, das Grundstück nach Einheimischenmodell zu verkaufen. 
  2. Vielleicht sollte geprüft werden, ob Einwohner*innen Interesse an dem Grundstück haben, bevor seine Entbehrlichkeit für eine Kita geprüft wird.
  3. Weiterhin haben wir keinen Dorfkern und kein Gemeinschaftsraum, das Grundstück würde sich dafür anbieten.
  4. Es soll eine zweite Kita gebaut werden, welche nicht gefordert wurde und für die aktuelle Ansiedlung nicht erforderlich ist.
  5. Es gibt kaum noch Gemeindegrundstücke in unserem Ort. Die wenigen die dort sind, sollten für Infrastrukturentwicklung der GEMEINDE zurückgehalten werden!

Unsere Fragen dazu:

  • Wird das Grundstück an einen Einwohner/eine Einwohnerin aus Spreeau verkauft? Wenn nein, an wen soll es verkauft werden?
  • Wieso muss das Grundstück verkauft werden, wenn eine Kita errichtet werden soll? Wir haben bereits eine Kita in freier Trägerschaft. Wäre es nicht erstrebenswert, eine kommunale Kita zu gründen?
  • Wurde bereits der Betreiber der Kita Kiebitz kontaktiert, um die vorhandene Kita zu erweitern?

Wir sind heute an Sie herangetreten, weil wir Sie auffordern, den Bürger*innenwillen wahrzunehmen und umzusetzen. 

Schützen Sie uns vor weiterer Industrie und Gewerbe. Respektieren Sie unsere Wünsche und stimmen Sie gegen die Umwidmung und Entbehrlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Die Bewohner*innen von Freienbrink

Ein Klärwerk für 80 Millionen

Es ist offiziell. Laut Ausschreibung des WSE wird es zu dem angekündigten Bau der Kläranlage Freienbrink kommen.

Beginn soll der 1.10.2022 sein und die Bauzeit beträgt 2 Jahre. Seit Oktober 2020 fragen wir beim WSE, bei der unteren und oberen Wasserbehörde, bei der Gemeinde, beim MLUK, bei diversen Politiker*innen, beim Forst, bei allen uns bekannten Institutionen nach und keiner gibt uns, bis jetzt, eine Auskunft, wo genau in der südlichen Ortslage Freienbrink das Klärwerk hinkommt!

10 Hektar Wald 🌳 weg, Landschaftsschutz weg, Einleitung in das FFH-Gebiet „Müggelspreeniederung“, mehr Verkehr während und nach der Bauzeit, noch mehr Industrie 🏭 um Freienbrink. Wir haben seit Gründung der IG dagegen gekämpft! Wir werden nicht gehört. Es ist alles „ertragbar“ oder „vertretbar“ wie unser „Bürger“meister Christiani uns in einem Gespräch entgegnete. Treffen IG-Vorstandsmitglieder mit dem Bürgermeister

Wir sind erschlagen von den Entwicklungen in unserem Ort. Massive Bauvorhaben, von Investoren vorangetrieben, die wir verhindern müssen, damit unser Ort sich nicht verdreifacht, alte Baupläne sollen in Gewerbe umgewandelt werde, obwohl sie Wohnraum schaffen sollen, der den Ort auch schon verdoppelt, ein Verkehrschaos durch die Bauarbeiten der L38 vor Tesla, gerade erlebt, passiert wieder wenn die Landstraße 4-spurig ausgebaut wird, und wird auch bleiben, weil nur das Stück vor Tesla 4-spurig wird, der Rest aber so bleibt wie er ist…

Wir sind es leid, das Verschleiern, das Schöngerede, das viel zu Schnelle, die Schreckensmeldungen, die täglichen Nachrichten, die es hier nicht mehr wohnenswert werden lassen!

Aber wir kämpfen weiter, gegen die Ungerechtigkeiten auf allen und in allen Ebenen!

https://www.petitionen.com/gegen_ein_klarwerk_in_der_ortslage_freienbrink

https://www.petitionen.com/keine_weiteren_bebauungsplane_im_ortsteil_spreeau

Schließt Euch uns an, denn je mehr wir sind, desto lauter können wir sein. IG Mitgliederbereich

Keine Empfehlung vom BOW Ausschuss

Wir waren gestern zur Sitzung des Bauasschusses. Der Bauausschuss gibt keine Empfehlung für den Bebauungsplan Freienbrink und Sieverslake an die Gemeinde Grünheide . Das ist ein Erfolg.
Wir haben seitens der Bürger die Unterschriftenliste , die einstimmige Ablehnung unsers Ortsbeirates und nun noch die vom Bauausschuss.
Wir werden sehen was die Gemeindevertreter damit machen.
Kommt es doch bei der Gemeindevertretersitzung zur Zulassung der Bebauungsplanverfahren , wäre es das erste Mal das gegen Ortsbeirat und Bauausschuss gehandelt wurde. Hoffen wir das Beste.

Es waren ca. 15 Freienbrinker da. Und 3 im Sitzungssaal. Der Vorsitzende stimmte nach unserer Anfrage auch zu ,dass weitere Anwohner bei geöffneten Saaltüren draußen mit teilnehmen dürfen .,,Wenn so großes Bürgerinterresse besteht ,möchten wir keinen ausschließen“.

Allerdings muss ergänzt werden, dass der Vorsitzende uns auf das Zielabweichungsverfahren hingewiesen hat. Also haben wir noch nicht erreicht was wir wollen. Wir fordern nun, den Antrag zurückzuziehen.

Auschuss für Bauen und Wohnen – digitale Demo

Wir waren vor Ort am 29.4.2021. Nachdem wir den Auschussmitgliedern unseren Brief haben zukommen lassen (https://freienbrink.com/2021/04/26/brief-an-ausschussmitglieder-bow-29-4-2021/), konnten wir 4 Fragen stellen und unsere digitale Demo mit über 20 Personen anzeigen.

Ein Protokoll folgt. Leider wurde die Bebauung in Spreeau nicht diskutiert und auf den 11.5. verschoben. Auch da werden wir wieder vor Ort sein.